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Ein Kommentar zu Heilpraktikerkosten:

 

Anders als bei sog. Kassenärzten / Vertragsärzten gibt es für Heilpraktiker keine verbindliche Gebührenordnung, eben weil keine unmittelbaren oder mittelbaren vertraglichen Vereinbarungen mit gesetzlichen Krankenkassen bestehen (wie z.B. über die sog. Kassenärztliche Vereinigung bei niedergelassenen Ärzten).

 

Für Patienten, die angebotene Heilpraktikerleistunen in Anspruch nehmen möchten, ist also der jeweilige Heilpraktiker unmittelbarer Vertragspartner und nicht die Krankenkasse, die Patienten vorgegebene eingeschränkte Leistungen aus einer vorgegebenen eingeschränkten Auswahl von bestimmten Ärzten bezahlt.

 

Die verschiedenen Varianten von Zusatzversicherungen oder privaten Vollversicherungen können ihren Versicherten einen bestimmten eingeschränkten Teil aus einer vergleichsweise geringen Auswahl von eingeschränkten Leistungen erstatten. Eine ähnliche Verpflichtung zur Kostenübernahme wie bei sog. Kassenärzten / Vertragsärzten gibt es aber bezogen auf Heilpraktikerleistungen nicht.

 

Krankenkassen legen hierbei ein unverbindliches Gebührenverzeichnis für Heilpraktiber (sog. GebüH) von 1985 zugrunde, das seitdem von der Höhe der Vergütung her von vor rund 30 Jahren und ebenso im Hinblick auf die bis zum damaligen Zeitpunkt bekannten Therapieverfahren und den damaligen humanmedizinischen Kenntnisstand nie wesentlich aktualisiert wurde.

 

Beispielsweise wird dabei davon ausgegangen, dass ein ausführliches Anamnesegespräch, in dem der Patient seine gesamte Krankengeschichte und die derzeitigen Beschwerden schildert, und eine ausführliche körperliche Untersuchung in jeweils 10 Minuten durchführbar sein kann und mit z.B. maximal rund 12 bis 20 EUR Bruttohonorar vergütet werden und z.B. maximal einmal im Monat oder im Quartal anfallen können. Inwieweit dies realistisch sein könnte, überlasse ich Ihrem gesunden Menschenverstand.

 

Wenn ein Patient also z.B. eine Krankenversicherungs-Zusatzversicherung bezogen auf Heilpraktikerleistungen abgeschlossen hat und hierin von 80 % oder 100 % möglicher Erstattung von erstattungsfähigen Leistungen die Rede ist, dann heißt das nicht, dass die Krankenkasse z.B. 80 % eines tatsächlich angemessenen anfallenden Stundenlohns o.ä. erstattet, sondern es heißt dass nur bei ganz bestimmten sog. Indikationen (d.h. nur bei bestimmten anerkannten Erkrankungen und teilweise nur bei solchen, die bei Abschluss des Vertrages noch nicht bestanden haben dürfen) z.B. 80 % des erstattungsfähigen Betrages übernommen werden können, also z.B. 80 % von 20 EUR für 10 Minuten Beratungsgespräch maximal innerhalb eines Monats oder eines Quartals, also z.B. maximal 16 EUR je Monat bzw. Quartal.

 

Dass jemand, der ein gesundheitliches Problem hat, das im Rahmen der Bedingungen gesetzlicher Krankenkassen nicht von sog. Kassenärzten / Vertragsärzten angegangen werden kann, dies z.B. in mehreren halb- oder einstündigen Heilpraktikerterminen innerhalb eines Monats oder eines Quartals besprochen und behandelt haben möchte, über diese z.B. 16 EUR hinaus Heilpraktikerkosten selbst bezahlen muss, kann sich jeder leicht ausrechnen.

 

Es sollte auch nicht vergessen werden, dass in monatlichen Beiträgen für Zusatzversicherungen anteilsmäßig Lohnkosten für Krankenkassenpersonal, Bürokosten, Energiekosten usw. enthalten sind neben der möglichen Bezuschussung von Ausgaben für Heilpraktikerleistungen.

 

Um also mindestens kostendeckend zu arbeiten, kann eine Krankenkasse z.B. im Durchschnitt vielleicht nur höchstens z.B. 100 EUR oder 140 EUR Heilpraktikerkosten in einem gesamten Jahr erstatten, wenn der Beitragszahler 12 mal 20 EUR Monatsbeitrag in einem Jahr bezahlt haben ... völlig unabhängig davon wie umfangreich Heilpraktikerleistungen in diesem einen Jahr in Anspruch genommen wurden, wie sehr es für den Patienten notwendig war und wie sehr dies vielleicht geholfen hat.

 

Wenn Sie erkennen, dass z.B. ein angemessener Bruttostundenlohn (von dem Steuern, Haftpflichtversicherungen, Bürokosten, Energiekosten, Terminvorbereitung, Teminnachbereitung usw. bezahlt werden müssen und von dem nach Steuern oft sehr deutlich weniger als die Hälfte übrig bleibt) für Ihren Heizungshandwerker oder Ihren Computerreparateur im Bereich von 50 bis 90 EUR liegt, können Sie sich vielleicht leicht vergegenwärtigen, dass ein gut und langjährig ausgebildeter Heilpraktiker mit vielleicht mehrjährigen Zusatzstudiengängen und vielen Jahren Berufserfahrung, von der Sie profitieren können, nicht sehr deutlich weniger kosten kann.

 

Über die für meine Inanspruchnahme entstehenden Kosten informiere ich Sie vorab bezogen auf Ihr individuelles Anliegen.